Frankfurt/Main – 02.03.2026. Hitze im Sommer, steigende Anforderungen an Klimaschutz und Energieeffizienz sowie der Wunsch nach mehr Grün in dicht bebauten Städten machen die Fassadenbegrünung immer beliebter. Begrünte Gebäudehüllen können einen positiven Beitrag zur klimaresilienten Stadtentwicklung leisten. Der Verband Fenster + Fassade (VFF) informiert über Vor- und Nachteile dieser Bauweise.
Fassadenbegrünungen haben nachweislich viele positive Effekte für Mensch und Umwelt. Wo Pflanzen an der Gebäudehülle wachsen, kann ein angenehmeres Mikroklima im unmittelbaren Gebäudeumfeld entstehen. Die Blätter spenden Schatten und lassen Wasser verdunsten, was die Aufheizung der Fassade reduziert. Insbesondere an heißen Sommertagen kann sich das positiv auf die Innenraumtemperaturen auswirken.
Darüber hinaus leisten begrünte Fassaden einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz. Sie filtern Feinstaub aus der Luft, binden CO2 und bieten einen Lebensraum für Insekten und Vögel. Abhängig von Systemaufbau und Konstruktion können sie auch schallmindernde Effekte haben. In dicht bebauten Gegenden verbessern sie damit die Aufenthaltsqualität.
Fassadenbegrünung: Welche Möglichkeiten gibt es?
Grundsätzlich gibt es zwei Formen: Kletterpflanzen, die vom Boden aus an Rankhilfen nach oben wachsen, und modulare Systeme, bei denen Pflanzgefäße direkt an der Fassade befestigt werden. Beide Varianten sollten mit einem Fachbetrieb geplant und ausgeführt werden.
Technische Anforderungen
Eine Begrünung greift immer in die Gebäudekonstruktion ein. Bei der Planung muss daher immer die Zusatz-Belastung durch Pflanzen, Wasser oder Wind berücksichtigt werden. Besonders ist darauf zu achten, dass Fenster, Balkone oder Sonnenschutzanlagen nicht beeinträchtigt werden und zugänglich bleiben. Das gilt insbesondere für Rettungswege.
Wichtig ist außerdem der richtige Abstand zwischen Pflanzen und Fassade. Direkter Bewuchs kann die Wandflächen schädigen. Rankhilfen oder spezielle Systeme sorgen dafür, dass Luft zirkulieren kann und Feuchtigkeit nicht an der Wand stehen bleibt. Bei aufwendigeren Begrünungssystemen sind zudem Bewässerung und Entwässerung fachgerecht zu planen.
Wartung und Pflege als dauerhafte Verpflichtung
Entscheidend für den Erfolg ist die langfristige Pflege der Pflanzen. VFF-Geschäftsführer Frank Lange erklärt: „Wer sich für eine grüne Fassade entscheidet, sollte beachten, dass die Pflanzen dauerhafte Pflege benötigen. Sie müssen regelmäßig zurückgeschnitten werden. Außerdem müssen die technischen Anlagen und Befestigungen regelmäßig kontrolliert werden. Ohne diese Wartung kann es zu Schäden oder Funktionsproblemen kommen.“
Der VFF betont daher: Eine Fassadenbegrünung kann ein sinnvoller Beitrag zum Klimaschutz und zu einem angenehmeren Wohnumfeld sein. Voraussetzung sind jedoch eine fachkundige Beratung, eine sorgfältige Planung und ein klares Pflegekonzept. Wer diese Punkte berücksichtigt, kann die Vorteile nutzen und spätere Probleme vermeiden.
Viele Kommunen fördern Fassadenbegrünungen
Der VFF hat das Thema Fassadenbegrünung bei Fenstern und Vorhangfassaden in seine Merkblattreihe aufgenommen. Dieses ist im VFF-Shop erhältlich. Viele Städte und Kommunen fördern außerdem Fassadenbegrünungen. Welche Programme für eine konkrete Immobilie infrage kommen, zeigt der kostenlose VFF-Fördermittel-Assistent schnell und zuverlässig. Ergänzend bietet eine separate Herstellersuche die Möglichkeit, gezielt Fachbetriebe im eigenen Umkreis zu finden.
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Pantea Khaledpour
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Eingetragener Verein e.V. | Sitz: Frankfurt am Main | Vereinsregister: Frankfurt a.M., Nr. 7449 | Lobbyregister Nr.: R001330
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Vorstand: Helmut Meeth, Arnd Brinkmann | Geschäftsführung: Frank Lange, Frank Koos
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