21. April 2026
Endkundenpresse

Kühle Räume per Klick: Smarter Sonnenschutz fürs Zuhause

Frankfurt am Main – 21.04.2026. Wer seine Wohnung im Sommer vor Überhitzung schützen möchte, sollte auf intelligente Beschattung setzen. Darauf weist der Verband Fenster + Fassade (VFF) hin. Denn erst durch automatische Steuerung entfalten Raffstoreanlagen, Rollläden, Jalousien und Markisen ihre volle Effizienz: Sie reagieren selbstständig auf Sonneneinstrahlung und verhindern somit eine Überhitzung des Innenraums. So kann auf Klimageräte verzichtet werden, was auch den Energieverbrauch senkt.

Wenn die heiße Sommersonne direkt auf die Fenster trifft, heizen sich Innenräume schnell auf. Eine ideale Gegenmaßnahme sind Raffstore, Markisen oder Rollläden. Das gilt vor allem, wenn sie richtig zum Einsatz kommen. Genau hier liegt der Vorteil smarter Steuerungen: Sobald ein Helligkeitssensor eine zu starke Sonneneinstrahlung misst, fährt er die Verschattungen automatisch herunter. Das ist deutlich präziser als eine klassische Zeitschaltuhr und funktioniert ganz ohne eigenes Zutun.

Auch andere Wetterfaktoren können berücksichtigt werden. Mit zusätzlichen Regen- oder Windsensoren reagiert das System auf Wetterumschwünge. Bei Sturm oder einem aufziehenden Gewitter wird der Sonnenschutz aus Sicherheitsgründen eingefahren oder Rollläden zum Schutz der Fenster heruntergelassen.

Mehr Energieeffizienz durch smarte Steuerung

Richtig angewendet, sorgt die intelligente Beschattung nicht nur für kühle Räume, sondern ist auch besonders energieeffizient. „Eine Beschattung mit außenliegendem Sonnenschutz kann rund 90 Prozent der Sonneneinstrahlung abhalten und verhindert damit eine übermäßige Aufheizung der Räume“, erklärt VFF-Geschäftsführer Frank Lange. Dadurch müssen Klimaanlagen oder Ventilatoren deutlich weniger leisten, wenn sie nicht sogar ganz überflüssig werden. Das spart Energie, senkt die Stromkosten und reduziert auch den CO-Ausstoß des Gebäudes. Das gilt übrigens auch für die kalte Jahreszeit. Im Winter öffnen sich die Rollläden dann, wenn die Sonne den Innenraum zusätzlich erwärmen kann. Diese solaren Gewinne helfen ebenfalls, Heizenergie einzusparen.

Eine Nachrüstung intielligenter Systeme ist unkompliziert. Weil Photovoltaik- und Batteriesysteme immer effizienter werden, kommen viele Funksteuerungen mittlerweile ohne Kabel aus. Der Strom eines kleinen Solarpanels reicht aus, um die Motoren der Verschattungsanlagen und Markisen anzutreiben. Reicht die Sonneneinstrahlung einmal nicht aus, übernehmen integrierte Akkus die Stromversorgung, selbst für mehrere Wochen. Praktisch: In das Solarpanel lässt sich auch gleich der Helligkeitssensor integrieren.

Einstieg in die vernetzte Haustechnik

Wer einmal mit der Automatisierung begonnen hat, kann sein Zuhause Schritt für Schritt weiter vernetzen. Auch Fenster, Türen, Heizungsanlage, Beleuchtung oder Sicherheitstechnik lassen sich einbinden. So entsteht ein komfortables Gesamtsystem, das den Alltag erleichtert, Energie spart und für mehr Sicherheit sorgt.

Fördertipp:

Sonnenschutzsysteme – auch smart gesteuerte – können staatlich gefördert werden. Hilfreich bei der Suche nach der richtigen Maßnahme ist der VFF-Fördermittel-Assistent. Er zeigt mögliche Programme für das Objekt auf und hilft, die Antragsstellung vorzubereiten. So lassen sich finanzielle Vorteile optimal nutzen und die Investitionskosten reduzieren.

Bild 1: Eine Beschattung mit außenliegendem Sonnenschutz kann rund 90 Prozent der Sonneneinstrahlung abhalten. Foto: Somfy

Bild 2: Eine Beschattung mit außenliegendem Sonnenschutz kann rund 90 Prozent der Sonneneinstrahlung abhalten. Foto: Somfy

Kontakt Fachpresse

Dr. Peter Christian Lang
Verband Fenster + Fassade
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60594 Frankfurt am Main
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