Ein Bündnis aus 14 Verbänden und Institutionen der Bau-, Fenster- und Türenwirtschaft hat sich gemeinsam an Bundesbauministerin Verena Hubertz gewandt. Anlass ist der aktuelle EU-Normungsauftrag für Fenster und Türen, über den nach derzeitiger Planung im September auf europäischer Ebene abgestimmt werden soll.
Aus Sicht der beteiligten Verbände enthält der vorliegende Entwurf weiterhin Anforderungen, die insbesondere für mittelständische und handwerklich geprägte Unternehmen zu erheblichen zusätzlichen Prüf-, Dokumentations- und Kostenbelastungen führen können. Die Verbände bitten das Bundesbauministerium daher, sich für eine grundlegende und praxisgerechte Überarbeitung einzusetzen und eine Zustimmung Deutschlands zum derzeitigen Entwurf nicht zu unterstützen.
Der VFF begleitet das Verfahren seit Monaten intensiv auf fachlicher und politischer Ebene und wird sich auch im weiteren Normungsprozess für verhältnismäßige und umsetzbare Lösungen einsetzen.
Weitere Informationen:
→ [Zur ausführlichen Pressemeldung]: https://window.de/pressemeldungen/verbaendebrief-an-bundesbauministerin-neue-eu-buerokratie-verteuert-das-bauen/
→ [Zum VFF-Positionspapier „Normungsauftrag Fenster und Türen unter der neuen EU-Bauproduktenverordnung – Praxisgerechte Lösung jetzt sicherstellen“]: https://window.de/wp-content/uploads/2026/08/Normungsauftrag-Fenster-und-Tueren-unter-der-neuen-EU-BauPVO-Praxisgerechte-Loesung-jetzt-sicherstellen-260519.pdf