Neue ift-Studie: „Graue Energie und Graue Emissionen von Fenstern im Vergleich zum Einsparpotential März 2026“

Die vorliegende Untersuchung analysiert die energetischen und ökologischen Auswirkungen des Austauschs von Bestandsfenstern durch moderne Fenster unter Berücksichtigung des gesamten Lebenszyklus (Herstellung, Transport, Einbau und Nutzung). Im Mittelpunkt steht die Frage, in welchem Zeitraum sich die für neue Fenster erforderliche graue Energie und die damit verbundenen Treibhausgasemissionen durch Einsparungen im Betrieb amortisieren.

Untersucht wurde ausschließlich der Austausch energetisch deutlich veralteter Fenster (Einfachverglasung, Verbund-/Kastenfenster sowie ältere Isolierverglasungen) durch moderne Fenster mit 2-fach- oder 3-fach-Wärmeschutzverglasung. Für bereits modernere Bestandsfenster lassen sich aus den Ergebnissen keine Aussagen hinsichtlich eines vorzeitigen Austauschs ableiten.

Zentrale Ergebnisse sind die kurzen Amortisationszeiten:

  • Die energetische Amortisation (Primärenergie) erfolgt je nach Energieträger typischerweise innerhalb von ca. 2 bis 11 Jahren
  • Die CO₂-Amortisation wird in vielen Fällen noch schneller erreicht, meist innerhalb von ca. 1 bis 5 Jahren

 

Dabei zeigen sich systematische Unterschiede:

  • Kürzere Amortisationszeiten bei fossilen Energieträgern (Erdgas, Heizöl)
  • Etwas längere Amortisation bei strombasierten Systemen (z. B. Wärmepumpen)
  • Deutlich längere CO₂-Amortisation bei holzbasierten Heizsystemen aufgrund niedriger Emissionsfaktoren

 

Die vollständige Studie „Graue Energie und Graue Emissionen von Fenstern im Vergleich zum Einsparpotential März 2026“ finden Sie hier zum Download.

Zum Inhalt springen